UGC Creator vs. Influencer: Was ist der wichtigste Unterschied?

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4 Min. Lesezeit29. Oktober

Inhalt

  1. Was ist UGC?
  2. Was sind UGC Creator?
  3. Was ist der Unterschied zwischen einem UGC Creator und einem Influencer?
  4. Fazit

Was ist UGC?

Kurz gesagt ist User Generated Content (UGC) jeder Inhalt, der von einem Kunden oder Nutzer über ein Produkt oder eine Dienstleistung erstellt wird. Dazu gehören Bewertungen, Fotos, Videos, Social-Media-Posts und mehr.

Der UGC, über den wir hier sprechen, sind Videos und Fotos in sozialen Medien. Es sind oft kurze Videos, die nicht vom Unternehmen selbst produziert werden, sondern von “den Kunden” - und genau das macht sie besonders authentisch.

Was sind UGC Creator?

Obwohl User Generated Content von Kunden erstellt wird, sind UGC Creator nicht dasselbe wie diese Kunden. UGC Creator versetzen sich in die Rolle des Kunden und verfügen über grundlegende Fähigkeiten, um Marketingcontent zu erstellen, auf den Unternehmen bei ihren Kunden nicht immer zählen können. Sie können zum Beispiel:

  • Konzepte entwickeln: Sie schreiben einfache, aber einprägsame Skripte, die Aufmerksamkeit erzeugen und authentisch wirken, insgeheim aber trotzdem auf Conversion ausgerichtet sind.
  • Filmen: Sie kennen die Grundlagen der Videografie, wie Beleuchtung und Positionierung, und haben Zugang zu Equipment wie Smartphones oder Kameras, die hochwertiges Bildmaterial liefern.
  • Bearbeiten: Sie schneiden Short-Form-Videos, oft mit Tools wie CapCut oder Adobe Premiere Pro, damit diese zum gewünschten Stil und zur Zielgruppe passen.
Collage von UGC Creators

Was ist der Unterschied zwischen einem UGC Creator und einem Influencer?

Je nach deinen Marketingzielen können beide Arten von Content Creators eine wertvolle Rolle in deiner Strategie spielen. Das sind die größten Unterschiede:

  1. Content-Platzierung
    • UGC Creator: Erstellt den Content und liefert ihn an das Unternehmen, das ihn anschließend in Anzeigen oder auf den eigenen Social-Media-Kanälen nutzt.
    • Influencer: Erstellt Content und teilt ihn auf dem eigenen Social-Media-Account, wodurch die eigenen Follower direkt angesprochen werden.
  2. Ziel und Publikum
    • UGC Creator: Erstellt authentischen Content, in dem sich Kunden wiedererkennen, ohne sofort zu merken, dass es sich um eine Anzeige handelt.
    • Influencer: Erstellt direkte Werbeinhalte, in denen ein Produkt sehr deutlich dem eigenen Publikum und den eigenen Followern empfohlen wird.
  3. Kosten und Zugänglichkeit
    • UGC Creator: Im Allgemeinen günstiger und in der Branche standardisierter bepreist, wobei die Rechte am Content meistens vollständig an das Unternehmen übertragen werden.
    • Influencer: Preise können je nach Publikum und Followerzahl stark variieren. Die Rechte bleiben oft beim Influencer, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
  4. Marketingeinsatz
    • UGC Creator: Der Content ist für Conversion optimiert und wird vom Unternehmen in Marketingkampagnen eingesetzt, wobei das Unternehmen die Reichweite selbst steuert, zum Beispiel über Anzeigen.
    • Influencer: Der Content passt zur Persönlichkeit des Influencers und erreicht dessen Follower. Die Sichtbarkeit hängt vom Profil des Influencers ab und kann pro Zusammenarbeit oft nur einmal genutzt werden.
Vergleich zwischen einer Influencer-Anzeige und einer UGC-Anzeige auf Instagram

Fazit

Obwohl das Medium in beiden Fällen dieselbe Form hat, nämlich Content, unterscheiden sich die Ziele erheblich. Bei einem Influencer geht es nicht so sehr um den Content selbst, sondern um die Verbindung zu den Followern. Wenn eine Marke mit einem Influencer zusammenarbeitet, ist der Content weniger entscheidend; im Mittelpunkt steht vor allem die Beziehung, die der Influencer zu seinem Publikum aufgebaut hat. Solche Kooperationen zielen auf Markenbekanntheit, Engagement und Conversion durch Verkäufe an das Publikum des Influencers ab.

Bei UGC Creators liegt der Fokus dagegen auf der Erstellung authentischer Inhalte, die sich für den Einsatz in Anzeigen eignen. Während ein Influencer vielleicht ein kurzes Update zu einem Produkt gibt, das er bewirbt (“Kauf dieses Kleid mit 20% Rabatt über meinen Link!”), geht es bei einem UGC Creator stärker darum, eine Kundenerfahrung zu teilen.

Viele Influencer erstellen heutzutage ebenfalls UGC, vor allem wenn sie von etwas begeistert sind und nicht dafür bezahlt werden. Der Unterschied ist jedoch, dass der Inhalt solcher Videos weniger kommerziell wirkt, wodurch sie natürlicher und vertrauenswürdiger erscheinen.

Fun Fact: UGC hat im Durchschnitt 8,7-mal mehr Wirkung als Influencer-Content. Während Influencer-Content auf manche unglaubwürdig wirken kann wegen eines klaren kommerziellen Interesses, fühlt sich UGC ehrlicher an - und genau das macht ihn zu einem starken Marketinginstrument.

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